#4 Wie du die Leiter an der richtigen Wand anlehnst

Wenn du dich mal mit deinen persönlichen Zielen beschäftigt hast, kommst du nicht umhin, dich zu fragen, wo du eigentlich hin willst.

Und manchmal ist das gar nicht so leicht zu sagen – zumindest, wenn wir versuchen so eine Entscheidung nur mit unserem Mind zu treffen.

Aber was sagen eigentlich Body und Soul dazu?



Dazu gibt es ein richtig cooles Bild von Stephen Covey und zwar sagt er da, dass viele Menschen die Leiter zum Erfolg hochsteigen und erst oben merken, dass sie die ganze Zeit an der falschen Wand gelehnt hat. Und treffender kann ich es gar nicht formulieren.



Viele Menschen machen sich auf den Weg, ohne zu wissen wo sie hin wollen, ohne zu wissen, wer sie sind, wer sie sein wollen, ohne Vision, ohne sich selbst ein einziges Mal wirklich zugehört zu haben.




Und so haben viele Menschen aufgehört zu Träumen, es wurde ihnen ausgeredet, sie haben es sich selbst ausgeredet, haben sich angepasst

Und dann ist da, wo das Feuer war, das in unserer Kindheit in uns gelodert hat, nur noch eine kleine Flamme. Und warum? In erster Linie durch unsere Angst.

Wir haben Angst. Wir haben so richtig die Hosen voll.

Und weißt du was? Ich kann das total verstehen! Ich war da auch und bin da auch manchmal noch, wenn ich vor neuen Herausforderungen stehe.

Ich habe zum Beispiel seit langem im Kopf 10 Tage in ein Vipassana-Schweigekloster zu gehen. Da schweigst du 10 Tage lang, du meditierst, du stehst wahnsinnig früh auf, machst keinen Sport, schreibst nichts auf, liest nicht, hast kein Handy und keinen Kontakt zur Außenwelt.

„Fu**“, hab ich gedacht, wie krass!

Vor 2 Jahren noch hatte ich zu viel Angst, was dabei heraus kommt, was ich dabei über mich herausfinden würde, wenn ich 10 Tage alleine bin mit mir und meinen Gedanken und sonst nichts habe.

Angst zu merken, dass der Beruf, den ich tue doch nicht das ist, was ich bis ans Ende meiner Tage machen möchte, dass ich gar nicht so glücklich bin tief im Inneren usw. - die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Inzwischen habe ich so viel in mir und mit mir geklärt, bin so mit mir im Reinen, dass ich mich traue, diesen Schritt zu gehen und ich bin wahnsinnig dankbar für das, was ich jetzt schon habe.

Und Angst ist es auch, warum wir nicht mehr träumen.

Weil wenn wir träumen würden, könnten wir ja auch etwas verlieren.

Du hast Angst zu scheitern, Angst belächelt zu werden, Angst ausgegrenzt zu werden,

Nur leider sind das die Gedanken, die dich daran hindern ein Risiko einzugehen und wirklich glücklich zu werden.

Also frag dich mal – Was willst ICH WIRKLICH?

Und wenn du das nicht definieren kannst, hilft es auch manchmal danach zu fragen – „Was brauche ich eigentlich, was tut mir gut?“

Das kann dir nämlich dann wiederum dabei helfen deine Vision zu definieren. Und das kann bei jedem total individuell sein.

Frag dich mal „Was will ich?“ , „Warum will ich es?“ und „Was gibt es mir?“

Und wenn du nicht weißt, was du willst, kannst du dich fragen, welches Gefühl du gerne hättest, welches Bedürfnis du gerne befriedigt hättest und darüber dir ein Ziel bauen, dass dich dahin gehend glücklich macht. Eigentlich ganz banal.

Aber ganz ehrlich?

Tief im Inneren weißt du sowieso schon wo du hin willst, was du brauchst und was du machen willst.

Du musst dir nur die Ruhe nehmen mal in dich rein zu schauen, wirklich hinzuschauen und rein zu hören und vor allen Dingen die Angst davor los lassen, was du sehen könntest.

Und jetzt werde dir mal darüber bewusst, wo du jetzt schon stehst und sag mal danke.

Sei dankbar für das, was du hast, für das wer du geworden bist, für dein Leben, all die Erlebnisse und Erfahrungen, die du sammeln durftest, die dich zu dem Menschen gemacht haben, der du heute bist!

Wie fühlt sich dein Körper jgerade? Bist du verspannt, müde, oder strahlst du nur so vor Energie? viel Sinn zu meditieren und danach kannst du einfach mal Brainstormen, ohne deinen Kopf dich direkt bewerten zu lassen. Hör auf dich und dein Innerstes zu verurteilen!

Und was deinen Körper angeht, ist es was das angeht auch relativ simpel.

Nehm dir auch dafür mal ein paar Minuten Zeit und geh in dich.

Spür mal in dich rein, wie sich dein Körper heute anfühlt und wie er sich vor allen Dingen bei verschiedenen Aktivitäten anfühlt.

Wie fühlt sich dein Körper jetzt gerade? Bist du verspannt, müde, oder strahlst du nur so vor Energie?

Bekommst du Bauchweh, Kopfweh, Herzrasen, Gänsehaut, wirst du unruhig, wenn du an eine bestimmte Aufgabe, oder Tätigkeit denkst, hast du seit langem Rückenschmerzen, atmest du zu flach in bestimmten Situationen?

Dein Körper sendet dir nicht umsonst diese Signale, du musst nur lernen wieder hinzuhören, was dein Körper dir erzählt!

Hör dazu gerne mal in meinen Podcast rein, da leite ich dich nämlich am Ende zu einem „Bodyscan“ an, wo du direkt lernst, wie du das umsetzt und beginnst, deinem Körper wieder mehr zu zuhören.

Und wir üben uns direkt auch in Dankbarkeit :-)