#7 Gehirnwäsche, pflegeleicht

Wir betreiben „Gehirnpflege“ – und zwar kein „brainwashen“ im negativen Sinne, sondern es geht darum, bewusst zu reflektieren und dich von altem Ballast zu befreien.


Ich stelle mir das bildlich so vor: in vielen Ecken und Windungen finden sich mit der Zeit Reste wieder, die uns längst nichts mehr bringen, sondern uns im schlimmsten Fall sogar daran hindern unser Potential voll auszuschöpfen.

In erster Linie sind das negative Glaubenssätze, die sich mit der Zeit heraus-kristalisiert haben und um die es hier gehen soll.


Kennst du diese Stimmen aus deinem „Krümel-Bewusstsein“, die immer mal wieder hoch kommen und dir sagen: „Ich bin nicht gut genug.“ „Ich bin noch nicht bereit“ „Ich muss erst noch...“ „Was denken die anderen dann?“ usw....

Bestimmt kennst du die!


Meistens nehmen wir unsere Glaubenssätze gar nicht bewusst war, sondern können sie nur zwischen den Zeilen lesen und das sollten wir ab und zu ganz bewusst tun!

Solange du nämlich zulässt, dass dich diese negativen Glaubenssätze begrenzen, solange wirst du nie annähernd dein Potential ausschöpfen, egal wie viele Techniken und Fertigkeiten du dir aneignest.

All das wird nicht der springende Punkt sein, denn der springende Punkt liegt hier in deinem Kopf.


Und um das zu verändern, kannst du dich an folgenden Schritten versuchen*:


1. Frag dich mal - Welche negativen Glaubenssätze trägst du in dir?

Beantworte dir dafür folgende Fragen einmal schriftlich:

a) Was hält dich aktuell, jetzt gerade davon ab, „all in“ zu gehen und ein Leben in deinem Potential, in deinem Wunderland zu führen? Was hält dich zurück?

b) Warum bist du noch nicht da, wo du hin willst?

c) Vor was hast du Angst?


2. Nimm diese Glaubenssätze an und akzeptiere sie!

Auch wenn du jetzt weißt, dass sie dich höchstwahrscheinlich behindern, dahin zu kommen, wo du hin willst, nimm sie einfach mal nur an und realisiere, dass sie da sind, sie sind immerhin ein Teil von dir.


3. Sei dankbar für sie!

Sei dankbar - irgendwann hast du sie dir angeeignet, weil sie dir in einer Art und Weise nützlich waren, dich vor etwas geschützt, dir in der jeweiligen Situation geholfen haben, oder du es zu dem Zeitpunkt einfach nicht besser wusstest. Das ist okay!


4. Lass sie los!

Lass sie los - du brauchst sie jetzt nicht mehr!

Du musst nicht mehr länger an ihnen festhalten, es ist okay sie gehen zu lassen.

Triff jetzt deine Entscheidung sie los zu lassen!


5. Ersetze sie nach und nach durch positive Affirmationen

Fülle die entstandene Lücke mit einer positiven Affirmation, indem du jeden negativen Glaubenssatz mit seinem positiven Gegenteil ersetzt.

Für den Anfang kannst du dir deine drei gravierendsten negativen Glaubenssätze aussuchen.

Du kannst zum Beispiel aus „Ich bin nicht gut genug“ – „Ich bin genau richtig machen“, oder aus „Ich bin zu dick“ „Ich akzeptiere meinen Körper so wie er ist“.

Wichtig ist, dass dein Unterbewusstsein die Aussage annehmen kann.

Steck dir also ein großes positives Feld ab, aber keins, dass dir unerreichbar erscheint.

Achte außerdem bei der Formulierung deiner persönlichen Affirmation darauf, diese im „Ist“-Zustand zu formulieren und keine Verneinungen zu verwenden.


Beispiele für Affirmationen findest du hier im Blog.

Du kannst du sie dir zum Beispiel ausdrucken, zu Hause hin hängen und täglich laut aufsagen.

Am Anfang kommst du dir wahrscheinlich blöd vor, mit der Zeit gewöhnst du dich daran.

Je mehr du dich hinein versetzen kannst, desto größer der Effekt.


Unter der Rubrik „Dein Geschenk“ findest du übrigens jetzt schon die Bedtime Affirmations zum kostenlosen Download, die dich positiv mit dem Tag abschließen lassen.


Und wenn du immer noch nicht motiviert genug bist, deine negativen Glaubenssätze anzugehen, hör dir die Podcast-Folge #7 im Audio-Format an – entweder hier, bei Anchor (+weiteren Plattformen), oder Spotify, denn da spreche ich aus, was du dich nicht traust und mache Realtalk.

Außerdem lohnt es sich reinzuhören und mitzufühlen, wenn ich dich am Ende durch deine persönliche, magische Wunsch-Visualisierung leite.


Enjoy!



* bei Traumata, ernst zunehmenden Angstzuständen etc. such dir therapeutische Hilfe

 

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