Meine aktuelle Morgen-Routine


In der Vergangenheit habe ich mich viel ausprobiert, was Routinen angeht – insbesondere Morgen-Routinen.

Mal waren sie mir zu lang, mal zu langweilig und nie habe ich sie besonders lange durchgehalten.

Wieso? Sie haben vielleicht für jemand anderen gepasst, aber nicht für mich!

Ich bin niemand der um 5 Uhr morgens aufsteht und auch niemand der eine Tasse Kaffee, oder das Zwei-Stunden-Workout braucht, um in Fahrt zu kommen.

Dennoch kenne ich die Vorteile einer Morgen-Routine und weiß sie inzwischen individuell für mich zu nutzen.

Was für mich funktioniert, muss nicht zwangsläufig für dich funktionieren.

Deswegen auch mein Appell an dich: nimm dir Zeit und finde DEINE persönliche Morgen-Routine heraus.

Bedenke dabei außerdem, dass Routinen, sich zwar verändern können, jedoch prinzipiell darauf ausgerichtet sein sollen, langfristig zu funktionieren.

Nicht nur eine Woche, einen Monat, oder ein Jahr, sondern bestenfalls mehrere Jahre und Jahrzehnte.


Zur Inspiration hier meine aktuelle Morgenroutine, die für mich seit ca. einem halben Jahr gut funktioniert.

Für den Fall, dass du neugierig bist, oder dich einfach inspirieren lassen möchtest – super simpel:


1) Aufstehen, Zunge reinigen & Zähne putzen

Nach dem ich zum Ölziehen, wie sich herausstellte dauerhaft aktuell doch zu ungeduldig bin, reinige ich mir wenigstens die Zunge mit einem ayurvedischen Kupfer-Zungenschaber und putze mir die Zähne, um schlechte Bakterien & Schadstoffe, die sich dort ablagern, zu entfernen.

Aktuell versuche ich außerdem ein Mensch zu werden, der nicht snoozed, denn besser geht’s mir auch mit dem Snoozen nicht - defintiv Entwicklungspotential vorhanden :D


2) Ein Glas Wasser trinken

Der Körper verliert über Nacht viel Flüssigkeit und so unterstütze ich seine Stoffwechselprozesse und fühle mich direkt fitter.

Lauwarmes Wasser mit Ingwer, oder Zitronensaft finde ich auch top, nur bin ich dazu dauerhaft zu faul und mache es zu unregelmäßig , als das ich behaupten könnte, es zu einer Gewohnheit gemacht zu haben. #realtalk

Du siehst: meine Morgenroutine ist super simpel und dabei trotz alledem so effektiv wie möglich.


3) Journaling

Ich nehme mir jeden morgen Zeit für’s Journaling und das BEVOR ich den Flugmodus ausschalte oder generell ansprechbar bin.

Hier auch mein Tipp: versuche jegliche Ablenkung zu vermeiden, indem du dir deine Gedanken wirklich in ein kleines Tagebuch aus Papier aufschreibst.

Das schreibe ich mir auf:


5 Dinge für die ich aktuell dankbar bin

-> egal wie groß oder klein

5 Dinge auf die ich mich heute freue

-> wenn sie später doch nicht eintreffen, nicht schlimm, es gibt immer Kleinigkeiten, wenn wir uns darum bemühen!

5 „Bestellungen ans Universum“

-> Was möchte ich, dass eintrifft? (im Präsenz, als sei es schon passiert!)


All diese Kategorien habe ich mit drei verschiedenen Bewegungen verankert, um mich besser hineinzufühlen und es nicht einfach nur leblos aufzuschreiben, damit es erledigt ist.

Egal wie du es machst, nimm dir also wirklich die Zeit, dich hineinzufühlen.

Du kannst bei den fünf Dingen für die du dankbar bist, zum Beispiel die Hände auf dein Herz legen, die Augen schließen und das Gefühl dadurch unterstützen.

Ziel ist es den Fokus auf das Positive zu lenken, mehr Achtsamkeit dafür zu entwickeln und so einen guten Start in den Tag zu produzieren.

Denn egal was passiert: DU entscheidest immer wie der Tag beginnt und wie er endet!


Insgesamt brauche ich dafür ca. 15 Minuten.


Danach: fertig machen für den Tag und meistens etwas Bewegung – that’s it.



Warum eine Morgenroutine?

Where focus goes, energy flows – das worauf du dich erweiterst vergrößert sich.

Wenn du also mehr Achtsamkeit für die schönen Dinge des Lebens entwickelst, werden dir viel mehr schöne Dinge auffallen und du wirst sie anziehen.

Aber wenn du lieber in deiner Negativ-Spirale bleiben und dich ständig ärgern willst, verändere einfach gar nichts ;-)


Mehr Inspirationen gibt's hier im Blog, oder in meinem Podcast " All In - Elise im Wunderland" .


- deine Elise im Wunderland