#5 Soll ich, soll ich nicht?

Wenn wir uns entscheiden müssen, tun wir uns oft schwer, sind hin und her gerissen, haben Angst Fehler zu machen, uns für das Falsche zu entscheiden und letztendlich kostet uns dieser Prozess unheimlich viel Energie.


Im Folgenden habe ich 7 Punkte für dich gesammelt, die dir zukünftig dabei helfen können, Entscheidungen leichter treffen zu können.

Bevor wir uns allerdings die 7 Punkte anschauen können, ist es wichtig, dass du erstmal diese eine Entscheidung für dich triffst:

Nämlich die Entscheidung Verantwortung für dein Leben zu übernehmen.

Und zwar nicht nur für deine Zukunft, sondern auch für deine Vergangenheit und deine Gegenwart.

Du bist die Summe deiner Entscheidungen!

Und du hast die Fäden in der Hand – du entscheidest was du machst, was aus dir wird, wie du dich fühlst und in wiefern du dich von außen beeinflussen lässt.

Du bist kein Opfer der Umstände, deiner Emotionen, oder deiner Vergangenheit!

Du hast jederzeit die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen und zu wählen, du lenkst das Ruder, du bist die Malerin deines Bildes!

Und wenn du das einmal verstanden hast, wenn du diesen Shift in deinem Kopf gemacht hast und wirklich umsetzt, kann das unheimlich befreiend sein und dann wird es dir auch leichter fallen Entscheidungen zu treffen. Denn die größte Entscheidung hast du dann ja sowieso schon getroffen.

Und dann können wir uns auch alles andere anschauen, was das „sich entscheiden“ vereinfachen kann. Aber erst dann.


Bist du bereit? Hast du schon Verantwortung für dein Leben übernommen? Voll und ganz?

Oder gibst du immer noch anderen Schuld, anderen Personen, den Umständen, dem Wetter...?



Hier eine kurze Zusammenfassung der 7 Tipps, über die ich in dieser Podcast-Folge spreche:


1. Es gibt keine richtige und keine falsche Entscheidung.


Die eine Entscheidung bringt dich zu Erfahrung a) und die andere zu Erfahrung b).

Je mehr Erfahrungen du sammelst, desto besser wirst du Entscheidungen treffen lernen.

Es geht immer darum, was du aus Erfahrung a) oder b) machst.

Du lernst besser zu werden, du lernst damit umzugehen und Lösungen zu finden, egal was kommt! Wenn du in deinem Leben zurück schaust, waren es wahrscheinlich auch die schweren Entscheidungen, die negativ behafteten Erfahrungen, die dich am weitesten gebracht haben.


2. Es ist alles nur so wichtig, wie du es wichtig machst.


Und wenn du das verstanden hast, kann das ein ziemlicher Aha-Moment sein.

Denn wer entscheidet eigentlich, ob die Entscheidung besonders wichtig ist, oder nicht?

Das bist du!

Und nichts hat irgendeine Wertigkeit, außer die, die du einer Sache gibst.


3. Es werden immer zwei Entscheidungen getroffen.


Eine FÜR etwas und eine GEGEN etwas, meistens wird aber nur eine der beiden bewusst getroffen.

Wenn du das nächste Mal eine Entscheidung triffst, mach dir also beide Seiten bewusst.

Oft wissen wir nämlich besser, was wir nicht wollen, als was wir wollen.


4. Hör auf dein Herz.


Was fühlt sich richtig an?

Und damit will ich nicht sagen, dass das was richtig ist, immer einfach ist, ganz und gar nicht, aber meistens wissen wir schon, was richtig ist, trauen uns nur nicht, es auszusprechen, oder anzuschauen.

Falls du die letzte Folge nicht gehört hast und dich dafür näher interessierst, hör unbedingt mal rein!


5. Triff deine Entscheidungen schneller.


Und das kannst du lernen. Genauso, wie du deine Muskeln im Körper trainierst, kannst du im Kopf z.B. deinen „Entscheidungsmuskel“ nach Bodo Schäfer trainieren und das geht wie folgt:

Deine Aufgabe ist es alltägliche Dinge, wie zum Beispiel, was esse/trinke ich heute innerhalb von 30 Sekunden zu entscheiden. Diese Aufgabe stammt übrigens aus Bodo Schäfers Bestseller „Gesetze der Gewinner“, was ich jedem ans Herz legen kann.

Das heißt im Klartext: wenn du im Restaurant bist, schaust du dir nicht ewig die Speisekarte an, sondern entscheidest innerhalb von 30 Sekunden, was du heute isst.

Und ich erweitere das jetzt noch etwas – mach das auch, wenn du dich entscheidest, was du heute anziehst und bei anderen alltäglichen Dingen.


6. Triff wichtige Entscheidungen zu erst


Dein Gehirn verfügt nur über eine begrenzte Anzahl an Entscheidungen tagtäglich.

Das heißt: wenn du deine Kapazitäten schon durch unwichtige Entscheidungen aufgebraucht hast, wie „Was esse ich heute?“, „Was ziehe ich heute an?“, also alles Alltägliche, dann hast du vielleicht keine, oder zu wenig Kapazitäten für die wirklich wichtigen Entscheidungen zur Verfügung.

Was denkst du, warum ein Steve Jobs oder Mark Zuckerberg in ihrem Kleiderschrank, das gleiche Outfit in zig-facher Ausführung hängen haben?

Und das gilt übrigens nicht nur für Entscheidungen, sondern für alle Aufgaben, die heute anstehen, denn je länger du in den Tag hinein lebst, desto mehr Vorwände fallen dir ein, etwas nicht zu tun. „Ich bin müde“, „Ich hab heute schon so viel geschafft“ und und und...

Also triff wichtige Entscheidungen zuerst, solange du noch die vollen Kapazitäten dafür zur Verfügung hast.


7. Jede Entscheidung ist besser als gar keine.


Es kann wahnsinnig Energie-raubend sein, wenn du keine bewusste Entscheidung triffst.

Stell dir mal vor, du hast 2 Optionen: für Option a) bist du zu 45%, für b) bist du zu 47%.

Was tust du also? Du vergeudest jetzt 92% deiner Energie, mit diesem Entscheidungsprozess, anstatt ins Tun zu kommen, weil dafür hast du ja nur noch 8% übrig.

Was für eine Verschwendung!



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